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Episode 076 – exMETA – Escape from Datageddon

Ausstieg aus der Social-Media-Falle

exMeta: Escape from Datageddon – Ausstieg aus der Social-Media-Falle

Freitag, der 13.: Joshua drückt den roten Knopf. Nach über 15 Jahren im Meta-Universum – 4.000 Followern, tausenden Posts, hunderten Gesprächen – löscht er Facebook und Instagram. Für immer. Was ihn dazu bewogen hat? Er hat sein eigenes Datenarchiv heruntergeladen und war erschrocken, was Meta wirklich über ihn weiß.
In dieser Episode sprechen Joshua und Philipp über den Ausstieg aus der Social-Media-Falle. Von Cambridge-Studien über digitale Zwillinge bis hin zu Predictive Analytics bei Palantir: Was wissen Facebook, Instagram und WhatsApp wirklich über uns? Und was machen sie damit? Ein persönlicher Erfahrungsbericht über unserenEscape from Datageddon.

300 Likes genügen: Wenn der Algorithmus dich besser kennt als dein Ehepartner

Eine Studie aus 2015 zeigte: Nach 10 Likes kennt Facebook dich besser als dein Arbeitskollege. Nach 70 Likes besser als enge Freunde. Nach 300 Likes besser als dein Ehepartner. Heute, zehn Jahre und mehrere KI-Generationen später, sind die Modelle noch präziser. Sie analysieren Eye-Tracking, Verweildauer, Scroll-Geschwindigkeit, Cross-Platform-Daten – und erstellen daraus deinen digitalen Zwilling.

Das Meta-Archiv: Was Joshua in seinen Daten fand

Joshua lud sein komplettes Datenarchiv von Facebook und Instagram herunter. Was er fand: Alle Privatnachrichten seit der Kontoerstellung (auch gelöschte), alle Sprachnachrichten, GPS-Koordinaten jedes Logins, Off-Facebook-Aktivitäten über Meta-Pixel, detaillierte Interessensprofile, Bonität, psychologische Muster. Ein lückenloses Bewegungs- und Verhaltensprofil über 15 Jahre. Und Meta nutzt diese Archive seit einem Jahr als Trainingsdaten für seine LLMs.

Predictive Analytics: Depression, Suizidalität und Palantir

Meta verkauft nicht nur Werbeflächen, sondern Vorhersagen über dein Verhalten. Eine Studie aus 2025 zeigte: Metas LLM kann voraussagen, wie wahrscheinlich es ist, dass du innerhalb des nächsten Jahres eine Depression entwickelst oder suizidal wirst. Kunden dieser Predictive Analytics? Nicht nur Werbetreibende, sondern auch staatliche Akteure – und Palantir. Willkommen in Minority Report.

Drivel, Deepfakes und das Ende der objektiven Wahrheit

50 Prozent aller Instagram Reels sind heute KI-generiert. Tendenz steigend. Das Phänomen nennt sich „Drivel“ – und führt zu „Cynicism by Design“: Menschen glauben irgendwann gar nichts mehr, weil sie davon ausgehen, dass jedes Video, jede Information Fake ist. Kombiniert mit hochentwickelten Deepfakes, die Stimmen und Gesichter perfekt imitieren, verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Manipulation vollständig.

Escape from Datageddon: Mastodon, PixelFed und der Weg zurück

Joshuas Lösung: Kompletter Ausstieg. Apps gelöscht, Accounts geschlossen. Seine Alternative: Mastodon (dezentral, kein Algorithmus, datenschutzfreundlich) und PixelFed (Instagram-Alternative im Fediverse). Philipps Tipp: Selbstermächtigung zurückerobern – Navigation auch mal ohne googlemaps, Passwörter manuell eingeben, bewusste statt automatisierte Handlungen. Weniger ist mehr.

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Cambridge-Studie und digitale Zwillinge

Meta, Facebook und Datensammlung

Predictive Analytics und Überwachung

Deepfakes und KI-generierter Content

Alternativen zu Social Media

Datenschutz und Selbstermächtigung

Hinweis

Unsere Transkripte werden automatisiert erstellt und nicht kontrolliert. Alle Fehler sind also Ausdruck der Kreativität der KI 😉 Am Ende zählt nur das gesprochene Wort in der Episode.

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